Ein typisches japanisches Wintergericht ist „Nabemono„. Verschiedene Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Fleisch und Gemüse werden in einem blubbernden Kessel direkt am Tisch zubereitet. Die Zutaten (z.B. Tofu, dünn geschnittenes Schweinefleisch, Spinat, Frühlingszwiebeln, Shiitake-Pilze, China-Kohl, Karotten usw.) waschen und mundgerecht schneiden. Einen nicht zu tiefen Topf ca. 1/2 mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Zutaten nach und nach in den Topf füllen (harte Zutaten wie Karotten zuerst) und garen. Den Topf mitten auf den Tisch stellen und dann ähnlich wie beim Fondue die Stückchen mit Stäbchen herausnehmen und in Ponzu-Sauce (Zitronen- und Mandarinensaft mit Sojasauce vermischt. Fertigprodukt bei Asien-Laden erhältlich) in kleiner Schüssel eintauchen. Schmeckt köstlich!
Dazu empfehlen wir einen warmen Sake. Leib und Seele werden erwärmt. Die Zutaten können Sie je nach Gusto und Verfügbarkeit variieren. Das Gericht ist fettarm und Reich an Vitaminen und Ballaststoffe. Probieren Sie es gleich heute! |
In der Regenzeit steigt der Spiegel im Bergwasser rasch. Und die Fische, die von frischem Torfmoos ernährt sind und gegen die schnelle Strömung schwimmen, haben einen sehr straffes und aromatisches Fleisch. Diese wild gefangenen Ayu-Forellen einfach auf dem Bambus-Spieß gesteckt und an glühender Kohle gegrillt sind eine begehrte Sommerspezialität in Japan. Der Dampf, der aus der abgerissenen knusprigen Haut heraufsteigt, erinnert an das Aroma von jungen Wildkräutern. Der Geschmack ist leicht mineralisch herb und sehr fein. Dazu trank ich mit einem Sake-Brauer seinen besten Sake, der für 5 Jahre bei Minus 8°C gereift war. Die Kombination war ein Gedicht. Das feine und dezente Aroma von reifen Melonen und der cremige Textur des Sake begleiten den nur mit Meersalz gewürzten Wildfisch sehr gut. Dieser Sake wurde auch zur Hochzeit des japanischen Kronprinzen serviert. Er wird auch zu europäischen Fischgerichten gut passen. |